Inklusive Schulentwicklung

Inklusion ist durch das neue Schulgesetz in NRW zur Aufgabe aller Schulen geworden, unabhängig von der Aufnahme eines Kindes mit Behinderung oder Förderbedarf.

Die Schule fördert die vorurteilsfreie Begegnung
von Menschen mit und ohne Behinderung.
In der Schule werden sie in der Regel
gemeinsam unterrichtet und erzogen (inklusive
Bildung).
                 (§ 2, Abs. 5 des 9. Schulrechtsänderungsgesetzes)

 

Grundlegend für die Inklusion ist eine Entwicklung förderlicher Haltungen und Werte, damit Inklusion weiterentwickelt werden kann.  Wir wollen hier wissenschaftlich evaluierte Möglichkeiten zur Schulentwicklung vorstellen.

 

  • Index für Inklusion
    wurde von Prof. Tony Booth und seinen Mitarbeitern 2002 entwickelt und an vielen Schulen Englands erprobt und ständig weiterentwickelt. Prof. Andreas Hinz und Ines Boban von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben ihn ins Deutsche übersetzt. Die Montag Stiftung Jugend und Bildung in Bonn unterstützt die Verbreitung des Indexes, der mittlerweile nicht nur für Schulen, sondern auch in einer Fassung für Kindergärten und Kommunen zu erhalten ist.

 
  • Bewertungsraster zu schulischen Entwicklungsprozessen
    Die Pädagogische Hochschule Aargau / Nordwestschweiz hat qualitativ hochwertige Bewertungsraster für Schulentwicklungsprozesse entwickelt. Mithilfe dieses Rasters kann jede Schule sich selbst einschätzen und die Qualität ihres inklusiven Schulentwicklungsprozesses beurteilen.