Nachrichten

Teilhabe ist ein Recht und keine Geste

Stellungnahme VIBRA e.V. zur Meldung: "Gehbehinderte klagen über neue Bordsteinabsenkungen!  im Ratinger Wochenblatt am 05.01.2017

Es ist mal wieder erstaunlich, wie das Thema Barrierefreiheit in der Stadt Ratingen durch den Roten Punkt diskutiert wird: Schmale Buchten helfen Blinden, führen jedoch zu Staus beim Überqueren? Diese Behauptung trifft wohl eher auf PKW-Fahrer an der Autobahnauffahrt A3 Hombergerstr. zu, als auf Rollatorenfahrerinnen am Gehüberweg, Düsseldorferstr.!

Für eine ausgewogene Berichterstattung wäre es für die betroffene Rollatorenfahrerin Frau Gisela Hakus und die Leser*innen sicherlich hilfreich gewesen zu wissen, dass sich viele Selbsthilfegruppen intensiv mit Barrierefreiheit in der Stadt Ratingen auseinandersetzen,

Weiterlesen …

2017 (Kommentare: 0)

Adventsfeier für die Inklusion

Die Adventsfeier der „rapeedo“ Fa. KomMITT in Kooperation mit Restaurant-Bistro „Kleiner Prinz“ am 3./4.12. 2016 in der Wallpassage in Ratingen zugunsten des Vereins VIBRA e.V. (Verein zur Förderung der Inklusion in Ratingen) war für alle Beteiligten ein fröhliches Einläuten der Vorweihnachtszeit. Bei Waffeln und Glühwein diskutierten VIBRA Vorstandfrauen Karin Keune, Monika Großhanten und Barbara Emser mit zahlreichen Gästen über die Inklusion behinderter Menschen in Ratingen und schnürten die wunderschönen Nordmanntannen

 

Weiterlesen …

2016 (Kommentare: 0)

Kinder zu Unrecht in Sonderschulen?

ELTERNVERBAND FORDERT ÜBERPRÜFUNG ALLER SONDERSCHULEN

Der Elternverband Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen NRW fordert, alle Sonderschulen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung mit Hilfe einer Sonderkommission zu überprüfen. Der Verband wird von Schulministerin Sylvia Löhrmann beim Verbändegespräch des MSW am Dienstag, dem 13.12.2016 verlangen, dass eine solche „Soko Sonderschule“ bei sämtlichen Schülerinnen und Schülern der Sonderschulen überprüft, ob sie tatsächlich eine Behinderung haben.

Dass in Nordrhein-Westfalen Kinder und Jugendliche mit falschen Diagnosen in Sonderschulen feststecken, hat im Oktober der WDR anhand eines dramatischen Falles aufgedeckt. 

Weiterlesen …

2016 (Kommentare: 0)

Reaktionen auf den WDR-Film "Für dumm erklärt"

 

Viele weitere Betroffene melden sich in Beratungsstellen - der Bundeselternrat nimmt Stellung

Nach Ausstrahlung des WDR-Films "Für dumm erklärt" am vergangenen Donnerstag, haben sich zahlreiche Familien an unsere Beratungsstelle gewandt, die Ähnliches erlebt haben. Auch an andere Beratungsstellen in der Region, wie Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen in Bonn wandten sich Betroffene. Der Film hatte anhand der Fälle von Nenad, der 11 Jahre auf einer Sonderschule "Geistige Entwicklung" verbrachte und Marcel, der Sonderschulen für emotionale Entwicklung und für Sprachförderung durchlaufen hat, gezeigt wie falsche Zuweisungen auf Sonderschulen Bildungskarrieren zerstören.

Damit wird deutlich, dass es sich keinesfalls um bedauerliche Einzelfälle handelt, sondern um das Versagen eines ganzen Systems.

Weiterlesen …

2016 (Kommentare: 0)

WDR-Film Menschen hautnah "Für dumm erklärt"

Verband Sonderpädagogik bestätigt Problem der Fehldiagnosen an Sonderschulen

 Der Verband Sonderpädagogik (vds) bestätigt, dass es immer wieder zu Fehldiagnosen kommt und Kinder und Jugendliche an Sonderschulen unterrichtet werden, die dort nicht richtig gefördert werden können. In Reaktion auf den gestrigen WDR-Film "Für dumm erklärt" sagt die vds-Bundesvorsitzende Angela Ehlers:

... "leider kommen diese Fehlurteile immer wieder vor, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung behindern und ihre Familien in dauerhafte schlimme Lagen bringen."

 

Weiterlesen …

2016 (Kommentare: 0)